Interkulturelle Schülertandems – gelungener Abschluss des Pilotprojekts

Im November 2016 lernten sich die Regelklassenschüler und die Schülerinnen und Schülern der VAB0-Klasse der Johann-Jakob-Widmann-Schule aus Heilbronn in interkulturellen Tandempaaren kennen. In Seminaren der aim wurden sie auf die neue Situation vorbereitet, zum Beispiel durch die Reflexion der eigenen Rolle sowie deren Grenzen und Möglichkeiten, oder auch durch die intensive Auseinandersetzung mit Wegen zu einer gelungen Kommunikation über etwaige Sprachhürden hinweg. Die beiden Klassen lernten sich während einer ersten Teambildung bei aktivierenden Spielen der Erlebnispädagogik kennen und bildeten seitdem Tandempaare.

In diesen Tandempaaren oder auch in kleineren Gruppen trafen sich die jungen Erwachsenen, um gemeinsam Schule und Stadt zu entdecken, oder auch um mehr über die jeweilige Kultur und Geschichte zu erfahren. Ganz nebenbei konnten die VAB0-Schüler auch ihre Deutschkenntnisse entscheidend verbessern. In Gesprächen, zum Beispiel während der Biographiearbeit, teilten die geflüchteten Schülerinnen und Schüler mit ihren Mitschülern manchmal auch die Hintergründe ihrer Flucht; die Regelklassenschüler waren dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen und konnten ihren eigenen Alltag reflektierten.

Am Montag, 03.04.2017 fand dann die Abschlussveranstaltung des Pilotprojekts statt. Gemeinsam wurde das Projekt reflektiert, und Plakate und Erinnerungen gestaltet. Beim gemeinsam gestalteten, interkulturellen Buffet mischten sich alle Gruppen, Schülerinnen und Schüler sowie Dozenten, und ließen den Abend kulinarisch ausklingen.